Cesare Mirabella & Franz Weidinger

28. Okt. bis 23. Nov. 2019

Ausstellungseröffnung: Sonntag, 27. Oktober 2019, 11:30 Uhr
Einführung: Barbara Leicht M.A.


Finissage: Samstag, 23. November, ab 11:00 Uhr

Den umbrischen Maler Cesare Mirabella und den Oberpfälzer Bildhauer Franz Weidinger verbindet eine jahrelange, intensive Künstlerfreundschaft. In der KREIS-Galerie präsentieren sie nun zum ersten Mal ihre Werke im Dialog: Mirabellas farbintensive, transzendente Landschaften treffen auf neue Figurationen Weidingers.


Cesare Mirabella wurde 1944 in Cittanova (Kalabrien) geboren. Seine Jugend verbrachte er in Rom, wo er an der Akademie der Schönen Künste Malerei studierte und dieses Studium mit einem Diplom abschloss. Seit 1992 lebt und arbeitet er in dem kleinen Ort Morcicchia in der Nähe von Spoleto(Umbrien).

Seit 1975 ist er mit zahlreichen Ausstellungen in Italien, der Schweiz, den Niederlanden und in Deutschland präsent.  Höhepunkte der letzten Jahre waren u.a. Einzelausstellungen in der Nationalgalerie Umbriens in Perugia und in der Universität Luiss in Rom sowie die Teilnahme an den Ausstellungen  Italienischer Pavillon der 54. Bienale von Venedig im Sala Nervi in Turin und  „Attorno a Vermeer“ im Palazzo Fava in Bologna, kuratiert vom Marco Goldin.

Nach anfänglicher Beschäftigung mit der abstrakten Kunst wandte sich Mirabella der gegenständlichen Malerei zu. Seine Auseinandersetzung mit der Nordeuropäischen Kunst
spiegelt sich vor allem im Bildmotiv des Waldes, einem Inbegriff der deutschen Romantik, dem er jedoch eine intensive Farbgebung entgegensetzt, die sich in der Tradition des italienischen Kolorismus wiederfindet, sowie in seinen Wasserbildern, die mehr von der rauen Nordsee inspiriert sind als von den Stränden des Mittelmeers. Aus beiden Werkgruppen werden Gemälde in der Schau vertreten sein.

Der 1966 in Neumarkt i.d. OPf. geborene Künstler absolvierte eine Ausbildung in der Berufsfachschule für Holzbildhauer in Garmisch-Partenkirchen. Er studierte Bildhauerei an der Akademie für Bildende Künste in Nürnberg bei Prof. Wilhelm Uhlig und Prof. Tim Scott. Franz Weidinger lebt und arbeitet in Kleinalfalterbach (Oberpfalz) und Montecchio (Umbrien).

Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen u. a. in Berlin, Heidelberg, Bad Hersfeld, Suhl, Ansbach, Schweinfurt, Bamberg, Nürnberg, Neumarkt, Amberg, Regensburg, München, Rom, Spoleto, Vasto, Ferrara, Urbino, Palermo, Krakau, Graz, Vic-le-Comte, Issoire, Skopje

Weidinger: „Es geht mir darum, die Tradition einer anspruchsvollen Darstellung der menschlichen Gestalt in unsere Zeit zu transportieren. Ich möchte sie mit einem Menschenbild verbinden, das mit gegenwärtigen Sichtweisen zu lesen ist, aber auch dem Anspruch genügt, in gewissem Sinne zeitlos zu sein. Die reine Aktdarstellung, die Darstellung des Menschen ohne Attribute des Standes oder der ökonomischen Ausstattung, bringt mich diesem Anliegen ein Stück näher.“

In der Ausstellung zeigt Weidinger räumliche Kompositionen mit knapp zehn Zentimeter großen Figuren, sowie auch eine lebensgroße Figur die er eigens für die Raumsituation in der KREIS Galerie angefertigt  hat.

Eröffnung: Sonntag, 27. Oktober 2019, 11:30 Uhr

Einführung: Barbara Leicht M.A.

 

Ausstellung: 28. Oktober – 23. November 2019

Finissage: Samstag, 23. November, ab 11:00 Uhr

 

Öffnungszeiten:

Mi. 16:00 - 20:00 Uhr,

Do. + Fr. 14:00 - 18:00 Uhr,

Sa. 11:00 - 15:00 Uhr,

Mo. + Di. geschlossen

So. und Feiertage nach Voranmeldung